Facebook für B2B Unternehmen

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Facebook B2B Unternehmen

Facebook im B2b? Die Vorgeschichte!

Nach dem Start in den USA erhielt Facebook auch in Deutschland immer mehr Zuspruch. Monatlich sind hier weltweit rund 1,65 Mrd. Mitglieder aktiv. In Deutschland ist Facebook damit die zweitmeist besuchte Webseite im Netz. Ist es also nicht naheliegend hier zu werben, wo viele Personen Zeit verbringen?

„Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.“

 

Der Facebook Slogan sagt, man kann mit Menschen in seinem Leben in Verbindung treten. Aber wie sieht das im B2B-Bereich aus? Gibt es Menschen im Leben eines B2B-Unternehmens, mit denen man in Verbindung treten kann? Oft hört man in diesem Zusammenhang Unternehmer, die Aussagen treffen, wie:

  • Da sind doch nur Verbraucher unterwegs, also kann ich als B2B Unternehmen hier niemanden für mich gewinnen!
  • Unsere Zielgruppe sind die Entscheider von großen Firmen, aber auf Facebook sind nur junge Menschen!
  • Facebook für B2B kostet mehr Zeit, also es Kunden einbringt!
  • Über Facebook kann man nichts verkaufen, also bringt es nichts!

Unternehmenskommunikation im Wandel

Die Entscheidung an Sozialen Medien teilzuhaben oder nicht teilzuhaben entscheidet sich oft erstmal objektiv nach Kosten-Nutzen-Rechnungen. Doch warum sind gerade junge Unternehmen, die auch in Facebook und anderen Sozialen Medien, wie Twitter, Instagram oder Snapchat aktiv sind erfolgreich? Social Media ist eine Art Paradigmenwechsel – Weg von klassischer Face-to-Face Kommunikation zu einer digitalen Gesellschaft, die online miteinander kommuniziert. Das sollten sich Unternehmen auch immer Bewusst machen bei einer Entscheidung gegen Social Media. In Social Media Kanälen sind die Entscheider von Morgen jetzt schon unterwegs! Social Media kann sogar die Werbeausgaben verringern. Wenn früher in der Zeitung inseriert werden musste, kann heute ein Post oder eine Veranstaltung in Facebook erstellt werden und für kleines Geld viele Leute zielgenau erreichen. Social Media lebt auch im Bereich B2B immer von Interaktion, d.h. wenn man sich für eine Kommunikation entscheidet, die bspw. Facebook mit einbindet, muss man versuchen in Interaktion mit den Usern zu kommen. Bei der aktuellen Informationsflut ist dies natürlich nicht so einfach und muss geübt werden!

Entscheider im B2B sind nicht auf Facebook – Denken Sie?

Wer im B2B erfolgreich sein will, versucht natürlich immer die Entscheider im Unternehmen zu überzeugen. Ein Trugschluss ist da allerdings, dass sich diese Entscheider nicht in Facebook aufhalten. Auch B2B-Entscheider sind Menschen, die privat auf Facebook sind. Manche sind es sogar während der Arbeitszeit, um sich zu informieren, zu netzwerken oder aus persönlichen Gründen. Oftmals steht gerade in Social Media Netzwerken der Vernetzungsgedanke im Vordergrund. Man wird hier also eher langfristige Partnerschaften finden, als in einer verhältnismäßig anonymen Email. Grundsätzlich sollte man die Unterscheidung zwischen B2B und B2C in Bezug auf Entscheider überdenken, denn die Personen sind fast alle in Sozialen Netzwerken unterwegs, wenn auch getarnt als private Leute!

Sie machen kein Facebook, sind aber trotzdem Teil davon?

Wir machen kein Facebook. Schön und gut, aber dies heißt noch lange nicht, dass man kein Teil der sozialen Medien ist. Wenn Sie in Facebook nach Ihrem Unternehmen suchen, werden Sie vielleicht fündig, obwohl Sie sich nie registriert haben. Dies kommt, weil Kunden Sie z.B. bewerten wollten, oder Bilder an Ihre Seite posten wollten, aber Ihr Unternehmen (weil man ja im B2B keines hat) nicht vertreten ist. Problematisch wird es, wenn die Einträge aussehen, als kämen diese von Ihnen, wurden aber automatisch oder von anderen Personen erstellt. Kunden könnten so enttäuscht sein, wenn sie keine Antwort auf Fragen zu Ihren Produkten bekommen. Außerdem kann Ihr Unternehmen schlecht bewertet werden, und sie haben keine Möglichkeit darauf zu reagieren oder das Problem aus der Welt zu schaffen. Als B2B Unternehmen können Sie auch profitieren: Sie können beispielsweise wertvollen Input zu Ihren Produkten bekommen, um diese dann zu verbessern!

Ihr Unternehmen ist nicht bei Facebook – Ihre Mitarbeiter schon!

Ihre Mitarbeiter sind stolz bei Ihnen zu arbeiten. Ihr Mitarbeiter sind ein Teil Ihres Unternehmens, bzw. machen Ihr Unternehmen individuell zu dem, was es ist. Dies möchten sie dann auch in Facebook teilen! Grundsätzlich ist dies die richtige Herangehensweise und sollte von den Chefs oder Abteilungsleitern gefördert werden. Sie sollte versuchen zufriedene Mitarbeiter Ihre Beiträge teilen zu lassen. So entstehen zunächst innerhalb des Unternehmens Gruppen, aber diese weiten sich dann mit der Zeit aus und Sie erreichen viele Leute mit Ihren Artikeln oder Neuigkeiten, die sie mit dem world wide web teilen!

Facebook als Kundenbindungswerkzeug

Über Facebook kann man nicht so gut verkaufen. Dieser Aussage, würden wohl die meisten grundsätzlich (auch wenn es Ausnahmen gibt) zustimmen. Allerdings geht es bei Social Media um viel mehr als den Vergleich zwischen Aufwand und Umsatz. Es handelt sich bei Facebook auch um ein Kundenbindungswerkzeug. Es kostet viel Geld und Mühen, um neue Kontakte und Kunden zu generieren, also warum kann man sie nicht mit Social Media an das Unternehmen binden? Sie erinnern im B2B auch andere Entscheider, dass Sie etwas neues im Sortiment haben. Außerdem lassen sich die Branding-Effekte kaum messen. Manche haben Sie schon in Facebook gesehen und suchen deshalb nochmal in Google nach Ihnen. Messen kann man diese Costumer-Journey zwar schlecht, aber erfolgreich ist sie allemal.

Fazit

Facebook ist durchaus auch für B2B geeignet! Gerade wenn man sich von der klassischen Trennung von B2B und B2C löst und Facebook eher als Kundenbindungswerkzeug betrachtet. Beachten Sie auch, dass Sie auf Facebook vertreten sein können, obwohl sie dies nicht wissen und auch nicht wollen. Deshalb überlegen Sie genau, wie Sie mit diesen Thema umgehen möchten! Im Zweifel beraten wir Sie gerne!

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